Professor*innen

Monika Baer

Freie Bildende Kunst und Malerei
Foto: Julian Martitz

Johan Bettum

Architektur
Foto: Åsa Lundén, Moderna Museet

Daniel Birnbaum

Philosophie und Kunstvermittlung
Foto: Louis Haugh

Gerard Byrne

Film
Foto: Constanze Flamme

Benjamin Foerster-Baldenius

Freie Bildende Kunst, Cohabitation
Foto: Heji Shin

Isabelle Graw

Kunstgeschichte und Kunsttheorie
Foto: Florian Zeyfang

Judith Hopf

Freie Bildende Kunst
Foto: Sebastian Bolesch / HKW

Hassan Khan

Freie Bildende Kunst
Foto: Büro Schramm für Gestaltung

Philippe Pirotte

Kunstgeschichte und Curatorial Studies
Foto: Valentina Knežević

Yasmil Raymond

Rektorin, Professorin für Curatorial Studies
Foto: Killa Schuetze

Tobias Rehberger

Bildhauerei
Foto: Jonas Leihener

Willem de Rooij

Freie Bildende Kunst
Foto: Abigail Enzaldo, © Haegue Yang and kurimanzutto, 2017

Haegue Yang

Freie Bildende Kunst, Prorektorin

Gastprofessor*innen

Foto: Albrecht Fuchs

Keren Cytter

Freie Bildende Kunst
Foto: Frank Röth

Niklas Maak

Freie Bildende Kunst – Frankfurter Prototyp

Rahraw Omarzad

Freie Bildende Kunst (Gasthof)
Foto: Diana Pfammatter

Sung Tieu

Freie Bildende Kunst

Honorarprofessor*innen

Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln

Kasper König

Kulturelle Bildung
Foto: Renate Brandt

Christa Näher

Freie Bildende Kunst
Foto: Anders Clausen

Wolfgang Tillmans

Freie Bildende Kunst

Forschungsstipendiat*innen

Ayşe Güleç

Gastkünstler*in

Walid Raad

Weitere Lehrende

Rahraw Omarzad

Freie Bildende Kunst (Gasthof)

Rahraw Omarzad ist ein Künstler, unabhängiger Kurator, Schriftsteller und Professor aus Kabul, Afghanistan, der hauptsächlich mit Video und Fotografie arbeitet. Er unterrichtete 20 Jahre lang Bildende Kunst an der Universität von Kabul, bevor er das Land aufgrund der Machtübernahme durch die Taliban im Jahr 2021 verlassen musste. In seinem breit gefächerten kulturellen Schaffen engagiert sich Omarzad für gesellschaftspolitische Themen: Er gründete das CCAA Center for Contemporary Art Afghanistan, zu dem auch das Women's Center for the Arts gehört, und sich der Ausbildung und Förderung afghanischer Künstlerinnen widmet, und ist u.a. Gründer der afghanischen Kunstzeitschrift Gahnama und Hunar. Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit stehen das Porträt und die Reflexion der afghanischen Gesellschaft. Omarzads künstlerische und kulturelle Aktivitäten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Politik, Krieg und persönlichem Leben und sind Ausdruck eines starken Widerstands gegen Ungleichheiten, gegen Krieg als politisches Instrument und für Frieden, Gerechtigkeit und eine offene und demokratische Gesellschaft. Rahraw Omarzads Videoarbeiten wurden weltweit ausgestellt, u. a. auf der Documenta 13 in Kassel, der Tate Britain in London, der 9. Internationalen Istanbul Biennale in Miami und in der ständigen Sammlung des Asia Society Museum in New York. Er erhielt ein IFA-Stipendium in Deutschland 2006 und den CEC ArtsLink Projects Award in Washington D.C. 2012. Er ist außerdem Mitglied der AFI Art Film International Curators, der Whitechapel Gallery, London, und der IKT International Association of Curators of Contemporary Art. Er hat einen Abschluss in Bildender Kunst von der Universität Kabul und der Nationalen Akademie der Schönen Künste in Oslo. Neben der Städelschule arbeitet Omarzad derzeit als Akademiker und Kurator mit dem Museum für zeitgenössische Kunst Castello di Rivoli und der Kunstakademie Accademia Albertina, beide in Turin.