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Jochen Lempert im Portikus

Ausstellung, 12. März – 5. Juni 2022

Sommersemester 2022

Information, 11. April – 15. Juli 2022

Vortragsreihe Sommersemester 2022

Vortrag, 26. April – 28. Juni 2022, 19:00

HYGIENEKONZEPT

Information, 9. Mai – 30. September 2022

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Asad Raza "Diversion" im Portikus

Ausstellung, 25. Juni – 25. September 2022

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Lecture: Neïl Beloufa

Vortrag, 10. Mai 2022, 19:00

Laura Huertas Millán: Ethnographic fictions

Vortrag, 26. April 2022, 19:00

Daniel Birnbaum: Notes on the frames of art

Veranstaltung, 10. April 2022, 15:00–17:00

Vorlesungsfreie Zeit 2022

Information, 21. Februar – 10. April 2022

Rundgang-Preisträger*innen

Information, 18. – 20. Februar 2022

Judith Hopf Klasse: Grand Nizza Show

Class Project, 18. Februar – 11. März 2022

Rundgang 2022

Ausstellung, 18. – 20. Februar 2022, 10:00–20:00

Pan Daijing

Online Vortrag, 10. Februar 2022

Jordy Rosenberg: Lift Rift

Online Vortrag, 2. Februar 2022

Ulrike Müller: Moving More Parts

Online Vortrag, 25. Januar 2022

Park McArthur

Online Vortrag, 18. Januar 2022

Sam Durant: Public Discourse?

Online Vortrag, 11. Januar 2022

Laura Huertas Millán: Ethnographic fictions

Vortrag26. April 2022, 19:00Aula, Städelschule, Dürerstraße 10, 60596 Frankfurt am Main
Foto: Laura Huertas MillánFoto: Laura Huertas Millán

Laura Huertas Millán ist eine Künstlerin und Filmemacherin, deren Arbeit sich an der Schnittstelle zwischen Cinematographie und zeitgenössischer Kunst bewegt. In ihrer Arbeit, die experimentelle Ethnografie, ökologisches und dekoloniales Denken, historische Langzeituntersuchungen und Fiktion miteinander verbindet, setzt sie sich mit Strategien des Widerstands und des Überlebens auseinander.

Inspiriert von Formen der Anti-/Alterethnography und des dekolonialen Denkens hat Laura Huertas Millán zwischen 2009 und 2018 zwei Filmreihen zu den Begriffen "Exotismus" und "ethnografische Fiktion" entwickelt. Ihr Vortrag kehrt zu den Anfängen dieser Arbeiten zurück und stellt die These des letztgenannten Begriffes vor: Einerseits, wenn man Ethnographie als Ensemble von kolonial geprägten Narrativen versteht, könnte man sie als eine Form der Fabulierung begreifen. Andererseits haben einige der interessantesten zeitgenössischen Praktiken der Ethnografie eine dekoloniale Wende vollzogen, indem sie manchmal die fiktionalen Sprachmittel in ihre eigene Ausarbeitung integriert haben. Um diesen Widerspruch zu überwinden, porträtieren ihre Filme Menschen und Orte, in denen das Erzählen von Geschichten unterschiedliche Formen annimmt und ein Kino mit psychotropischen Potenzialen schafft.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

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