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GASTHOF 2022 "OPEN HOUSE"

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Hassan Khan: The Infinite Hip-Hop Song Live!

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MEDIUM RARE — Absolventenausstellung 2022

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ALMOST ALIVE—Absolventenausstellung Party

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Information, 1. – 10. Juli 2022

Asad Raza "Diversion" im Portikus

Ausstellung, 25. Juni – 25. September 2022

Asad Raza: Metabolisms

Vortrag, 21. Juni 2022, 19:00

Anthony Huberman: Bang on a Can

Vortrag, 13. Juni 2022, 19:00

Sung Tieu: Ghosts In The Machine

Vortrag, 7. Juni 2022, 19:00

Lecture: ruangrupa

Vortrag, 31. Mai 2022, 19:00

Lecture: Neïl Beloufa

Vortrag, 10. Mai 2022, 19:00

Vortragsreihe Sommersemester 2022

Vortrag, 26. April – 28. Juni 2022, 19:00

Laura Huertas Millán: Ethnographic fictions

Vortrag, 26. April 2022, 19:00

Sommersemester 2022

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Daniel Birnbaum: Notes on the frames of art

Veranstaltung, 10. April 2022, 15:00–17:00

Jochen Lempert im Portikus

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Vorlesungsfreie Zeit 2022

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Class Project, 18. Februar – 11. März 2022

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Pan Daijing

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Park McArthur

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Sam Durant: Public Discourse?

Online Vortrag, 11. Januar 2022

Amy Sillman: the ALL-OVER

Eröffnung1. Juli 2016, 19:00Portikus, Alte Brücke 2 / Maininsel, 60594 Frankfurt am Main

Portikus Eröffnung
Amy Sillman: the ALL-OVER
02.07.–04.09.2016
(verlängert bis 11.09.2016)

Der Portikus freut sich, die Ausstellung the ALL-OVER der amerikanischen Künstlerin Amy Sillman zu präsentieren - ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. Malerei gehört neben Zeichnung und Animation zu den bevorzugten Medien der in New York lebenden und arbeitenden Künstlerin, die seit 2015 Professorin für Malerei an der Städelschule in Frankfurt/Main ist.

Sillmans Arbeiten lassen sich der abstrakten Malerei zuordnen, obgleich ihre Abstraktionen immer wieder Formen oder Figuren erkennen lassen. Der Ausstellungstitel the ALL-OVER bezieht sich dabei auf einen Begriff in der Kunst, der abstrakte Malerei beschreibt und wortwörtlich dafür steht, die Leinwand, entgegen einer traditionellen Figur/Grund Hierarchie, flächendeckend zu bearbeiten. Die „Drip Paintings“ des amerikanischen Künstlers Jackson Pollock zählen zu den klassischen Beispielen dieser Arbeitsweise, obwohl der einflussreiche Kunstkritiker Clement Greenberg darauf hinwies, dass es die ukrainisch-amerikanische Künstlerin Janet Sobel war, die diesen Stil begründete. Sillman adaptiert diesen Begriff und nutzt ihn für den Titel ihrer Ausstellung, in der zwar keine „Drip Paintings“ zu sehen sind, welche aber die Idee der flächigen Bearbeitung der Leinwand mithilfe mechanischer Verfahren (dem Tintenstrahldruck) aufgreift und mit gestisch ausgeführter Malerei erweitert. Panorama ist eine aus 24 Leinwänden bestehende Werkgruppe, die neu für den Portikus entwickelt wurde und das erste Mal in Gänze zu sehen ist. Scheinbar ohne Unterbruch reihen sich die verschiedenen Motive an den Wänden des Ausstellungsraumes auf: Es sind gedruckte Wiedergaben von Sillmans Zeichnungen, die durch malerische Eingriffe ergänzt werden. Die Logik der Animation – Vervielfältigung und Wiederholung – greift auf das Gemälde über. Auch wenn die Arbeiten zuweilen auf einer gemeinsamen Ausgangslage basieren, schlägt jedes doch einen neuen Beginn vor. Die Kombination von Druck und Malerei lässt nicht leicht erkennen, welche Ebenen und Formen echt, also tatsächlich gemalt sind und welche durch ein mechanisches Verfahren reproduziert wurden. In teils schlammigen Pastelltönen und teils in leuchtend rosa und roten Tönen gehalten, verkörpern die Arbeiten eine Überlagerung dieser Techniken. Die Bedeutung des Formats wird durch die Aneinanderreihung der Leinwände und die schiere Größe von Panorama aufgehoben, die Materialität wiederum geht durch die Überlagerung von Druck und Farbe verloren. Reine Farbigkeit und Geste bleiben.

Als Einleitung zur Ausstellung steht Kick the Bucket (loop for Portikus), eine neue Animation Sillmans für den Portikus. Neben der humorvollen und teils tragisch-komischen Story steht die Überlagerung verschiedener Zeichnungen und der Malerei im Vordergrund und nimmt damit Bezug auf die Leinwände in der Ausstellung, die auf ähnliche Weise Form und Bewegung generieren.

Anlässlich der Ausstellung erscheint the O.G. #10, das zehnte Zine der Künstlerin, die seit einigen Jahren auch kleine Künstlerbücher produziert. In Form eines Leporellos werden die in der Ausstellung gezeigten Werke aufgegriffen und mit Gedichten befreundeter Lyriker ergänzt. Eine kleine Tonfigur verkauft und bewacht symbolisch die Heftchen. Der Besucher ist aufgefordert einen Euro in den weitgeöffneten Mund der Figur zu werfen, die daraufhin diesen in einen kleinen Eimer ausscheidet.