Thomas Hirschhorn (*1957, Bern) studierte von 1978 bis 1983 an der Kunstgewerbeschule Zürich, bevor er 1983 nach Paris zog, wo er seitdem lebt. Seine Werke werden weltweit in Museen, Galerien und Ausstellungen gezeigt, darunter die Venedig Biennale (1999 und 2015), die Documenta11 (2002), die 27. Sao Paolo Biennale (2006), der Schweizer Pavillon auf der 54. Venedig Biennale (2011), die 9. Shanghai Biennale (2012), Manifesta 10 in Sankt Petersburg (2014) und MoMa PS1 (2019). Seine jüngste Einzelausstellung ist „LAST CHANCE: Was können wir aus der Kunstgeschichte für das heutige Verständnis lernen?“ in der Galerie Chantal Crousel, Paris (2024).
In seinen Ausstellungen richtet sich Thomas Hirschhorn bewusst an ein nicht exklusives Publikum, wie zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum (bisher mehr als 78 Werke) belegen, darunter zuletzt „Sense of Safety. Exhibition“ im Yermilov Centre in Charkiw, Ukraine (2024) und „Art Shelter“, Art-Station-Dubulti, Jurmala, Riga, Lettland (2022). Darüber hinaus spiegeln seine ‚Presence and Production‘ Projekte, die in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerschaften entstanden sind, dieses Engagement in besonderer Weise wider.
Eine Auswahl seiner Texte wurde 2013 von MIT Press (October Books) in „Critical Laboratory: The Writings of Thomas Hirschhorn“ veröffentlicht, von Macula: „Une volonté de faire, Thomas Hirschhorn“, Sammlung Les in-disciplinés-e-s, 2015 und „Thomas Hirchhorn, Quand les faibles se prennent pour des forts“, Macula, 2024, und von La Fábrica, Madrid / Bombas Gens Centre d'Art, Valencia in seinem Künstlerbuch „V.C.R.T.“, 2022.
Thomas Hirschhorn hat Auszeichnungen und Preise erhalten, darunter: „Preis für Junge Schweizer Kunst“ (1999), „Prix Marcel Duchamp“ (2000), „Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum“ (2003), „Joseph Beuys-Preis“ (2004) und den „Prix Meret Oppenheim“ (2018).